Die FAB Fraktion beantragt Änderung der Satzung zur Benutzung öffentlicher Verkehrsflächen in der Stadt Hof.

Seit Einführung der Satzung in 2012 führt das Verbot von Werbung als Aufsteller oder an der Fassade in besonderen Stadtgebieten zu ständigen Ärgernissen beim Einzelhandel. 

Es ist nicht mehr hinzunehmen , dass Einzelhändler in Altstadt und Neustadtbereich schlechter gestellt werden als in den übrigen Stadtteilen.

Im Zeitalter der Internethandels muss es das Anliegen aller Stadtratsfraktionen  sein, möglichst viele Menschen zum Einkauf in der Stadt zu animieren und den Einzelhändlern optimale Voraussetzungen zu bieten, ihre Geschäfte wirtschaftlich zu betreiben und Arbeitsplätze anbieten zu können. Dazu gehört zwingend visuelle Werbung , zum Beispiel auch für Sonderaktionen.

Die von der FAB geforderte Einheitlichkeit bei der Gestaltung der Aufsteller fördert ein hochwertiges Erscheinungsbild der Stadt Hof als Einkaufsstadt und verhindert den Wildwuchs ohne gleichzeitig ein generelles Verbot aussprechen zu müssen

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FAB-Fraktion stellte Antrag die Sperrmüllsammlung in Hof zu verbessern

Die FAB-Fraktion beantragt die Sperrmüllammlung im Stadtgebiet Hof zu verbessern:

Das verfügbare Terminangebot zur Sperrmüllsammlung ist aus Sicht der FAB-Fraktion kundenunfreundlich. Zum 7. November 2018 waren bis Jahresende nur Termine an drei aufeinanderfolgenden Werktagen Ende November / Anfang Dezember verfügbar (29.11., 30.11., 3.12.). Das grundsätzliche maximale Angebot von sechs Terminen an einem Tag stellt zudem die Frage, ob die Sammellogistik optimal aufgestellt ist. Vergleichbare Städte bieten mit einem Fahrzeug zwischen 20 und 40 Abholungen an einem Tag an. Zudem fordert kaum eine andere Kommune die Vor-Ort-Präsenz des Kunden bei der Abholung. Dies erschwert die Terminwahrnehmung für berufstätige Kunden zusätzlich.

Das aktuelle Leistungsangebot berücksichtigt nicht den demografischen Wandel. Bei der zunehmenden Zahl von Single-Haushalten und Haushalten mit älteren Mitbürgern fällt es vielen Bürgern schwer, sperrige Gegenstände zum Abholtermin aus der Wohnung zu transportieren. Aus Sicht der FAB-Fraktion sollte eine Abholung aus der Wohnung angeboten werden. Diese Abholung sollte, wie bei anderen Kommunen auch, gegen eine gesonderte Gebühr nach Aufwand (Beispiel Stadt Chemnitz: 6,25 Euro je angefangene 6 Minuten) abrechnet werden.

Das angebotene Zahlverfahren ist kundenunfreundlich, nicht mehr zeitgemäß und widerspricht den Digitalisierungsansprüchen einer modernen Stadtverwaltung. Bei einer Online-Anmeldung sollte aus Sicht der FAB-Fraktion auch eine Online-Bezahlung angeboten werden. Zudem kann auf diese Weise vermieden werden, dass die Mitarbeiter der Stadt Hof vor Ort Bargeld annehmen und mit sich führen müssen.

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FAB stellt Antrag verkaufsoffenen Sonntagen flexibler zu gestalten.

Hof ist traditionell eine beliebte Einkaufsstadt für die Bürger und die Menschen aus der gesamten Region. Dabei besteht die Einkaufsstruktur in erster Linie aus Einzelgeschäften und die Dominanz von Handelsketten steht dabei noch im Hintergrund. Deswegen sollten sich die Stadt, die Verwaltung und insbesondere der Stadtrat vor allem um das Wohl der Bürger kümmern und auch die Interessen der Hofer Geschäftsleute nicht vergessen.

Der aktuelle Anlass für eine große Aufregung in der Öffentlichkeit, vor allem aber in Kreisen der Geschäftsleute, ist bekannt: Es geht um den Ausschluss der Geschäfte in der Bismarck Straße beim letzten Hofer Herbstmarkt. Wir als FAB- Stadtratsfraktion haben zugegebener weise den Beschluss vom 14. Mai 2018 mit getragen, sind aber Meinung, dass dies eine falsche Entscheidung war und wollten diese auch revidieren. Dies haben wir vorher noch in Gremien wie dem Haupt- bzw. Bauausschuss deutlich gemacht. Allerdings sind wir von Ihnen, Herr Oberbürgermeister, und der Verwaltung immer wieder auf den entsprechenden Stadtratsbeschluss und die rechtlichen Vorgaben der Regierungsbehörde in Bayreuth hingewiesen worden. Die Vorzeichen haben sich aber unserer Meinung nach in dieser Problematik grundsätzlich geändert, denn gerade die Geschäftsleute im Bereich der Bismarck Straße haben seit dem Abriss des Zentralkaufs mit großen Einbußen zu kämpfen und sind zum Teil in ihrer Existenz bedroht. Diese Tatsache hätte man von Seiten der Stadt, der Verwaltung und dem Stadtrat

erkennen und berücksichtigen müssen. Denn einen Fehler einzugestehen und ihn zu revidieren ist gerade in diesen aufgeregten Zeiten ein Zeichen von Stärke. Zudem steht gerade der Einzelhandel durch den rasant zunehmenden Online- Handel vor besonderen Herausforderungen. Die geschäftlichen Einbußen und die vermeintliche Kundenunfreundlichkeit, die durch diesen Beschluss entstanden sind, sollten wir besonders auch wegen unseres Images einer „einkaufsfreundlichen Stadt“ nicht hin nehmen. Außerdem stellt sich die Frage, wie in Zukunft bei solchen Entscheidungen die Hof- Galerie einbezogen werden soll?

Deswegen fordern wir, diesen Stadtratsbeschluss wegen der neuen Gegebenheiten noch einmal zu diskutieren und zu revidieren. Dabei sollten die Interessen des Einzelhandels, der Gewerkschaften und auch die Meinungen der Kirchen berücksichtigt werden. Auch die rechtlichen Vorgaben aus Bayreuth dürfen in der besonderen Situation nicht einfach von Hofer Seite hingenommen werden.

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